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Warme, wohlriechende
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Wir schwelgen in Lamm und Kumara:
Die Pacific Rim Fusion Cuisine

Selbstgeangelte Snapper, gedämpft und serviert
 
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Gedünsteter Snapper

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Thomas überwindet sich zur Auster.

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The catch of the day!

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Austern im Dutzend

Für Bilder vom Fischen klickt hier!

Zutaten

(4 Makrelen als Köder zum Fischen)
3 ca. 27cm lange Snapperfische, ausgenommen und geschuppt
Knoblauch
3 Rosmarinzweige
italienische Kräuter
Salz, Pfeffer
Olivenöl
etwas Milch o. Sahne
Handvoll Basilikum
 
Snapperfisch und Austern blau
geangelt, gemeiselt und gedämpft

Im neuseeländischen Meer wimmelt es nur so von feinsten Snapperfischen. Tatsächlich, nach ca. 4 Stunden Angeln und unter Einsatz von 4 Makrelen als Köder hatten wir drei Snapper lohnender Größe gefangen. Da lagen sie – unser Maori-Begleiter hatte sie ausgenommen und geschuppt – und wollten unser Abendessen werden. Kopf, Schwanz und eine drachenartige Buckelflosse mußten mit in die Pfanne, da die Fische keine grätenfreie Filetstücke aufwiesen, sie waren zu klein.
Am Bauch war beim Ausnehmen ein kleiner Hohlraum entstanden, hier konnten wir Knoblauchscheibchen, Jeweils ein Zweig Rosmarin und italienische Kräuter plazieren. Die Fischhaut wurde gesalzen und bepfeffert, danach kamen die Snapper nacheinander für wenige Minuten ins heiße Olivenöl, bis beide Seiten leicht gebräunt schienen. Alle Fische zusammen in der Pfanne, bereiteten wir ihnen einen Aufguß aus Fischfond (aus Fischfondpulver) und Milch. Abgedeckt dampften sie noch ein paar Minuten im Sud, bis sie ganz gar waren und die Würze ihrer Bauchfüllung angenommen hatten.
Auf dem Servierteller bestreuten wir sie mit frischen Basilikumblättern, dazu gab’s Reis und etwas Spaghetti – Tomatensauce.

Den selbst gesammelten Austern gingen wir mit einem scharfen Messer an den Kragen. Hat man das schrumpelige Muschelwesen in der Hand, sieht man den Schlitz, in dem man zum Schnitt ansetzt und die Auster in zwei Hälften spaltet. Wir hatten keine Zitronen und nuckelten einfach so am rohen Salzwassertier, für Liebhaber ein wahrer Genuß!
  im aufbruch